Knusprige Bratkartoffeln ohne Vorkochen

Knusprige Bratkartoffeln ohne Vorkochen

Wenn es bei mir ein Küchencredo gibt (außer natürlich: Überbacken ist alles besser), dann ist es: Eine gute Köchin erkennt man an ihren Bratkartoffeln.

Ein typisch deutsches Essen, das auf keiner Gaststättenspeisekarte fehlen kann. Und natürlich hat jede Familie ebenfalls ihr eigenes Rezept und die von Omma sind immer am besten. Die einen schwören auf Butter, bei den anderen darf nur Schmalz in die Pfanne. Ob in Scheiben geschnitten oder gewürfelt, entfacht beinahe so viele Diskussionen wie die Frage: „Heißt es die oder das Nutella?“

Eins haben die meisten Rezepte gemeinsam: Man braucht unheimlich lange. Meistens müssen die Kartoffeln vorgekocht werden, man braucht Unmengen Fett und am Ende stinkt die ganze Hütte.

Bei mir nicht. Mein Rezept ist in 30 Minuten fertig, die Kartoffeln sind wunderbar knusprig und dabei relativ fettarm. Und natürlich stinkt die Wohnung auch nicht. Wenn überhaupt, dann durftet sie ganz wunderbar nach Kindheit.

 

DifficultyBeginner

Yields2 Servings
Prep Time5 minsCook Time25 minsTotal Time30 mins

 500 g festkochende Kartoffeln
 2 TL Rapsöl
 ½ Zwiebel, gewürfelt
 Pfeffer, Salz und andere Gewürze eurer Wahl

1

Die rohen Kartoffeln erst vierteln und dann in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.

Die Schale bleibt bei meinen Kartoffeln immer dran. Die der Supermarktausbeute ist meistens fast noch sauberer als mein Küchenboden und mitgebraten ist sie auch geschmacklich toll.

2

Das Öl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen. Wenn das Öl heißt ist, den Herd ein kleines bisschen runterschalten (bei mir auf Stufe 7 von 9) und die Kartoffelscheiben möglichst gleichmäßig verteilen.

Je größer die Pfanne, desto mehr Kartoffeln haben gleichzeitig Bodenkontakt und können gleichmäßig braun werden.

3

Die Kartoffeln lasst ihr nun rund 5 Minuten munter vor sich hin braten. Auf keinen Fall an der Pfanne rütteln, auf keinen Fall schon mal mit dem Pfannenwender darin herumstochern.

4

Nach 5 Minuten testet ihr vorsichtig aus, ob sich die Kartoffeln ohne Probleme vom Boden lösen. Erst dann sind sie fertig zum Wenden. Falls nicht, wartet ihr noch einmal 2 Minuten.

Auch nach dem Wenden gilt: Möglichst gleichmäßig verteilen.

Das war schon der schwierige Teil. 🙂

5

Nun Garen wir die Kartoffeln und das bedeutet: Auf halbe Stufe drehen und (ganz wichtig) Deckel drauf.

Durch den Deckel kommt von allen Seite Wärme an unsere Bratkartoffeln, statt ausschließlich Hitze von unten. Das ist der eigentliche Trick, weshalb euch diese Kartoffeln auch ohne das nervige Vorkochen gelingen.

6

Die Kartoffeln brauchen nun ungefähr 15 Minuten, um einmal komplett durchzugaren. Dafür bietet sich der Bisstest an: Kartoffelscheibe rausfischen, etwas grobes Salz darüber und probieren, ob sie schon weich genug sind.

Ich wende übrigens meistens nur noch ein weiteres Mal nach der Hälfte der Zeit, weil ich Herd und Pfanne mittlerweile gut genug kenne.

7

Nun müssen unsere Bratkartoffeln nur noch kross werden. Dafür den Deckel wieder runternehmen , den Herd wieder etwas höher drehen und die Kartoffeln Farbe kriegen lassen.

Jetzt ist auch der Moment, wo Zwiebelwürfel und (falls ihr keine Vegetarier seid) Schinkenwürfel mit in die Pfanne kommen, damit alles gleichzeitig fertig ist.

8

Ganz zum Schluss wieder gewürzt. So stellt ihr sicher, dass euch die Gewürze nicht verbrennen.

Meine Lieblingskombination ist Salz, Pfeffer und etwas Oregano. Aber das bleibt euch überlassen. Lasst den Pfeffer weg, nehmt Pommesgewürz, macht euch Rosmarin-Bratkartoffeln... ich bin da sehr tolerant. 😉

9

Jetzt sind eure Bratkartoffeln fertig und möchten mit Spinat, Spiegelei und der ein oder anderen Kindheitserinnerung serviert werden.

„Das waren aber viele Schritte“, denkt ihr euch? Keine Panik, ab dem zweiten Mal müsst ihr nur noch wissen:

Deckel ab, Deckel drauf, Deckel ab.

Ingredients

 500 g festkochende Kartoffeln
 2 TL Rapsöl
 ½ Zwiebel, gewürfelt
 Pfeffer, Salz und andere Gewürze eurer Wahl

Directions

1

Die rohen Kartoffeln erst vierteln und dann in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.

Die Schale bleibt bei meinen Kartoffeln immer dran. Die der Supermarktausbeute ist meistens fast noch sauberer als mein Küchenboden und mitgebraten ist sie auch geschmacklich toll.

2

Das Öl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen. Wenn das Öl heißt ist, den Herd ein kleines bisschen runterschalten (bei mir auf Stufe 7 von 9) und die Kartoffelscheiben möglichst gleichmäßig verteilen.

Je größer die Pfanne, desto mehr Kartoffeln haben gleichzeitig Bodenkontakt und können gleichmäßig braun werden.

3

Die Kartoffeln lasst ihr nun rund 5 Minuten munter vor sich hin braten. Auf keinen Fall an der Pfanne rütteln, auf keinen Fall schon mal mit dem Pfannenwender darin herumstochern.

4

Nach 5 Minuten testet ihr vorsichtig aus, ob sich die Kartoffeln ohne Probleme vom Boden lösen. Erst dann sind sie fertig zum Wenden. Falls nicht, wartet ihr noch einmal 2 Minuten.

Auch nach dem Wenden gilt: Möglichst gleichmäßig verteilen.

Das war schon der schwierige Teil. 🙂

5

Nun Garen wir die Kartoffeln und das bedeutet: Auf halbe Stufe drehen und (ganz wichtig) Deckel drauf.

Durch den Deckel kommt von allen Seite Wärme an unsere Bratkartoffeln, statt ausschließlich Hitze von unten. Das ist der eigentliche Trick, weshalb euch diese Kartoffeln auch ohne das nervige Vorkochen gelingen.

6

Die Kartoffeln brauchen nun ungefähr 15 Minuten, um einmal komplett durchzugaren. Dafür bietet sich der Bisstest an: Kartoffelscheibe rausfischen, etwas grobes Salz darüber und probieren, ob sie schon weich genug sind.

Ich wende übrigens meistens nur noch ein weiteres Mal nach der Hälfte der Zeit, weil ich Herd und Pfanne mittlerweile gut genug kenne.

7

Nun müssen unsere Bratkartoffeln nur noch kross werden. Dafür den Deckel wieder runternehmen , den Herd wieder etwas höher drehen und die Kartoffeln Farbe kriegen lassen.

Jetzt ist auch der Moment, wo Zwiebelwürfel und (falls ihr keine Vegetarier seid) Schinkenwürfel mit in die Pfanne kommen, damit alles gleichzeitig fertig ist.

8

Ganz zum Schluss wieder gewürzt. So stellt ihr sicher, dass euch die Gewürze nicht verbrennen.

Meine Lieblingskombination ist Salz, Pfeffer und etwas Oregano. Aber das bleibt euch überlassen. Lasst den Pfeffer weg, nehmt Pommesgewürz, macht euch Rosmarin-Bratkartoffeln... ich bin da sehr tolerant. 😉

9

Jetzt sind eure Bratkartoffeln fertig und möchten mit Spinat, Spiegelei und der ein oder anderen Kindheitserinnerung serviert werden.

„Das waren aber viele Schritte“, denkt ihr euch? Keine Panik, ab dem zweiten Mal müsst ihr nur noch wissen:

Deckel ab, Deckel drauf, Deckel ab.

Knusprige Bratkartoffeln ohne Vorkochen


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